Höhlengesänge | KB-1010

Höhlengesänge

Der Rheinhessen-Krimi

Band 3

Der Wahl-Wormser Ludwig (Lui) Fischer war Polizist mit Leidenschaft. Jetzt ist er Privatdetektiv mit Frust.

Und während er sich selbst sucht, findet ihn ein anderer. Dieser andere ist ein Serienmörder, dem die Presse den Namen »Der Reisende« gegeben hat. Dessen grausige Spur führt vom hessischen Lampertheim nach Eppelsheim, Alzey und schließlich in die Rheinhessische Schweiz, in die Nähe der legendären Teufelsrutsch bei Nack.

Dort findet Fischer in einer alten Höhle mehr, als er je gesucht hat.

Höhlengesänge
Artikel-Nr.: KB-1010
ISBN: 978-3-935651-03-5
Autor: Walter Passian
Buchreihe: Der Rheinhessen-Krimi
Band: 3
Auflage: 1.
Einband: Taschenbuch
Umfang: 240 Seite(n)
Buchformat (B x H): 135 x 205 mm
Produktgewicht: 0.31 kg
Veröffentlichungsdatum: 30.11.2002
Fotoanzahl: 2
Fotos von: Zeichnung Cover: Renate Böhm-Schewe - Inhalt: Klaus Baranenko (S. 2), Walter Passian (S. 6)
Rechte & Copyright
© Kehl Verlag, Osthofen - Zeichnung Cover: Renate Böhm Schewe - Alle Rechte vorbehalten
Walter Passian

Walter Passian wuchs zunächst in Kassel auf. Seine berufliche Tätigkeit als gelernter Kartograph bei der Deutschen (Bundes) Bahn führte ihn über Frankfurt am Main in die rheinland-pfälzische Metropole Mainz. 1984 zog Passian allerdings nach Worms, wo er bis zu seinem Tod lebte. Grund hierfür war vor allem sein Engagement für das Amateur- und Laientheater Volksbühne Worms. Nachdem er zu Beginn dort zunächst in kleineren Rollen zu sehen war, spielte sich Passian mehr und mehr in die Herzen der Wormser Fans. Eine seiner Paraderollen ist die herausragende Darstellung des George Clarks in der Komödie von Ray Cooney »Bleib doch zum Frühstück« aus dem Jahre 1985.

Neben einigen Regiearbeiten versuchte sich Passian zunächst mit dem Schreiben von Bühnenstücken. Anschließend begann er Kindermärchen für die Weihnachtsspiele der Volksbühne Worms erfolgreich zu dramatisieren. Er produzierte darüber hinaus in den 1990er Jahren die Singspiele bzw. Musicals »Bühnenträume« (1996) und »Tandaradei« (1997) für die Musicaltage Eich – organisiert von der Verbandsgemeinde Eich. Für die musikalische Umsetzung konnte er hierfür den Musiker und Komponisten Alexander Talmon gewinnen. Daneben entstanden auch einige Kabarettprogramme für die Volksbühne Worms. Schwerpunkt seiner dramaturgischen Arbeiten waren weiterhin Komödien (u. a. Das singende Telegramm). Viele seiner Stücke sind Pfälzer Mundart im Theater Hemshofschachtel in Ludwigshafen mit großem Erfolg aufgeführt worden.

Seinen ersten Kriminalroman »Mord am Geiersberg« veröffentlichte Passian im Dezember 2000. Fünf weitere wurden alle unter dem Label »Der Reinhessen-Krimi« publiziert. Walter Passian ist mehr denn je schriftstellerisch tätig, gelegentlich sieht man ihn jedoch auch auf der Bühne. Darüber hinaus ist er vor allem als künstlerischer Leiter der Volksbühne Worms erfolgreich tätig.

2006 veröffentlichte der Worms Verlag seine Dokumentation über das Städtische Spiel- und Festhaus Worms. Seitdem erschien sein Kurzgeschichtenband: »Passians Nachtwelten« (2007), der letzte Rheinhessen-Krimi: »Fischerstechen« (2009) und 2012 der Kurzgeschichtenband »Rheinhessische Kurzgeschichten« mit Hartmut Keil.

Im gleichen Jahr bearbeitete er mit Dorota Wojsyk Ephraim Kishons »Es war die Lerche« für die Volksbühne Worms. Zurzeit bereitet er einen Lese-Abend mit dem Briefwechsel zwischen Friedrich Nietzsche und Richard und Cosima Wagner unter dem Titel »Geliebter Meister« vor.

Walter Passian ist am 28. März 2017 gestorben.

© wikipedia.org


0 von 0 Bewertungen

Geben Sie eine Bewertung ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit dem Produkt mit anderen Kunden.